Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Orff‘sches Kopfkino

Gefeierter Spielzeit-Auftakt mit einer klang-rauschhaften «Carmina Burana» durch Paul Taubitz und einem 200 Leute starken Ensemble

Daniela Klotz • 26. August 2026

Wem gehört die Stadt? Bei dieser Premiere den über 200 Akteuren des Staatsorchesters und Chors des Hessischen Staatstheaters, des Chors der Stadt Wiesbaden und dem Knabenchor Wiesbaden © Lukas Anton

„Wem gehört die Stadt?“ ist die Frage, die sich die Wiesbadener Intendantinnen diese Spielzeit stellen und gleich bei der Eröffnungspremiere mit Verve beantworten. Mit drei Solisten des Hessischen Staatstheaters, dem Hessischen Staatsorchester, dem Chor des Staatstheaters, dem Chor der Stadt Wiesbaden und dem Wiesbadener Knabenchor füllen fast 200 Menschen die Bühne des Großen Hauses für ein Werk aus, das wie kein anderes von Lebenslust, Liebe, Vergänglichkeit und der Unberechenbarkeit des Schicksals handelt: Die «Carmina Burana», die bäuerlichen Gesänge Carl Orffs.

Orff soll die Klanggewalt des Prologs schon länger im Kopf gehabt haben, nur der Text fehlte ihm, heißt es. Dann stie…